Heute ist es fast schon undenkbar kein Girokonto zu besitzen. Denn kaum ein Auftraggeber zahlt ohne Konto das Gehalt aus und auch ein Vermieter möchte die Miete ungern bar auf die Hand. Unter einem Girokonto versteht man die Abwicklung eines bargeldlosen Zahlungsverkehr, darunter Überweisungen, Lastschriften sowie Daueraufträge. Darüber hinaus ist es möglich, je nach Bonität, ein Dispokredit zu erhalten.
Girokontoarten
Es gibt unterschiedliche Arten eines Girokontos. Inzwischen bieten viele Institute auch die kostenlose Variante an. Hierbei kostet das Bargeldabheben und die Kontoführung nichts, jedoch ist ein kostenloses Girokonto in der Regel mit einem monatlichen Mindesteingang verbunden. Das bedeutet es muss monatlich ein bestimmter Betrag auf das Konto eingehen, damit es auch wirklich kostenlos wird. Eine weitere Variante ist die Kombination mit einem Tagesgeldkonto. Dabei wird separat neben dem Girokonto ebenfalls ein Tagesgeldkonto eröffnet. Das ist gerade dann praktisch, wenn man ein finanzielles Polster aufbauen möchte. Manche Konten richten sich auch an spezielle Zielgruppen wie beispielsweise Studenten oder Schüler und zeichnen sich durch attraktive Konditionen aus.
Konto für Jedermann
Nicht Jeder kann eine positive Bonität vorweisen und besitzt eventuell einen SCHUFA-Eintrag. Doch seit 1996 sind Banken freiwillig dazu verpflichtet, jedem ein Girokonto auf Guthabenbasis zu geben. Jedoch sieht es bisher in der Praxis so aus, dass viele Banken nicht dieser freiwilligen Verpflichtung nachkommen. Für Bürger allerdings bedeutet dass, dass sie daraus Nachteile resultieren. Aber es gibt einige Banken, die sich inzwischen offen gegenüber dem Jedermann-Konto zeigen.
Gebühren
Noch lange besitzen in Deutschland jeder Bürger ein kostenloses Konto. Das kann in mancher Hinsicht wirklich ärgerlich sein. Denn betrachtet man im Gesamten die Kosten für die Führung eines Girokontos, ist ein Wechsel in der Regel der richtige Weg.
Grundsätzlich bieten Banken gewisse Leistungen kostenlos an. Darunter das Bargeldabheben. Aber wer kein kostenloses Konto besitzt, muss für Daueraufträge und Abbuchen oft einen Betrag zahlen, der sich dann, wenn jedes Quartal die Abrechnung der Bank ins Haus flattert, auf einige Euros belaufen kann.
Vergleichen der einzelnen Angebote
Das Angebot ist einfach riesig im Bereich Girokonto. Da das für sich beste Produkt zu finden, gestaltet sich nicht leicht. Hier kann man einen Girokonto-Vergleich in Erwägung ziehen, der dann mit wenigen Klicks, das beste Angebot heraussucht. Vorab sollte man sich jedoch im Klaren sein, welche Struktur und welche Leistungen das eigene Konto beinhalten sollen.
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